Die antreibende Kraft ist viel zu oft die Angst. Alles muss immer schneller gehen, verbessert werden, darf sich niemals rückentwickeln. Wo bleibt da die Individualität des Einzelnen, der Sache? Aus Furcht zu versagen fügen wir uns zu oft ohne Widerstand zu leisten, nehmen als gegeben, gewollt hin, leben nach Maßen und Richtlinien, vergessen uns selbst und stellen die Freiheit hinten an.
Leider passiert uns das viel zu oft. Wenn man mal drauf achtet, findet man unzählige Lieder, in denen genau dieses Thema besungen wird. Wir vergessen uns selbst, dabei sind wir selbst doch das wertvollste, was wir haben und sind, oder? Hätte mir vorher jemand gesagt, dass ich mal mich selbst vergesse und keinen Widerstand mehr leiste, hätte ich den Kopf geschüttelt und gesagt “Nie im Leben!”.
Von: dianasky am 28/01/2010
um 2:47 pm